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Geschichte

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Château Larose

Gegründet 1719

1719, anlässlich einer Versteigerung, wird Jean-Pierre du Pontet Besitzer der Domaine  Perganson.

Zwischen1815-1817 erbt Henry Delaroze, Bürgermeister von Saint-Laurent, die Domaine Perganson.

1838 pflanzt er einen neuen Weinberg von  15,95 Hektar auf der « Gemarkung von Trintaudon ».

1841 vertreibt er seinen Jahrgang unter zwei Marken: 80 Fässer als Larose Perganson und zum ersten Mal  60 Fässer Larose Trintaudon.

En 1841, il commercialise son millésime sous deux marques : 80 tonneaux de Larose Perganson et pour la première fois 60 tonneaux de Larose Trintaudon.

1858-1859 kommt Comte Ernest de Lahens in den Besitz des Gutes und lässt 1884, in Sichtweite des Schlosses von Perganson (das heute eine Ruine ist), das Schloss Trintaudon erbauen, wie man es noch heute in seiner grünen Parklandschaft entdecken kann, überragt von seinem so besonderen Turm, der die Umgebung dominiert, wie ein Leuchtturm in einem Meer von Weinbergen.  

Der Besitz wird ab der ersten Auflage von « Bordeaux et ses Vins » des Verlags Féret (1850) unter dem Namen « Trentaudon » erwähnt. In einem früher erschienenen Werk über Weinbau, wird der Weinberg bereits auf der Karte und den Seiten der Gemeinde Saint-Laurent erwähnt. Klassifiziert an erster Stelle, was seine Qualität bezeugt, produziert er zu diesem Zeitpunkt 20 bis 30 Fässer. (Zum Vergleich muss man wissen, dass die meisten Crus Bourgeois, Artisans und Paysans im Durchschnitt nur 10 bis 20 Fässer produzieren.

 

In der zweiten Auflage des Féret (1868) ist er als Cru Bourgeois aufgeführt, schließlich in der dritten Auflage (1874) als Cru Bourgeois Supérieur, eine Klassifizierung, die er beibehält.

Mehrfach ausgezeichnet (Gold- und Silbermedaillen auf der Weltausstellung von Bordeaux von 1882, auf der Ausstellung von Paris 1889, auf der Ausstellung von Amsterdam 1884), wird der « Grand Vin de Larose » von Kennern sehr geschätzt.

1872, vergrößert Comte Ernest de Lahens sein Gut durch das Hinzufügen des Besitzes auf der Hochebene und deckt so schließlich 345 Hektar ab. 

Niedergang und Wiedergeburt

Als sie in der Mitte des 19. Jahrhunderts auftaucht, scheint die Reblaus dem Schicksal des Besitzes als Weingut ein Ende zu bereiten.

Der Mehltau trägt ebenfalls dazu bei, Schaden anzurichten, was vor allem die Qualität des Weins betrifft. Ursache einer Krise ohne Vorläufer schadet er dem Ruf der großen Weine des Médoc gewaltig. So kommt es zum „Walzer“ der Verkäufe der Schlösser.  

1923, versetzt der Comte Tchernoff, ein emigrierter « Weißrusse » dem Gut den Todesstoß. Dieser extravagante « gentleman-farmer » (der eine reiche Amerikanerin aus der Bankiersfamilie Morgan geheiratet hatte und einen aufwendigen Lebensstil betrieb, wie man sagt, im Rolls Roice umherfuhr), lässt in der Tat einen großen Teil der Weinberge ausreißen, um dort eine moderne industrielle Milchproduktion zu begründen, ein Unternehmen, das in den Ruin führte, da er außer Acht gelassen hatte, dass nur die kräftigen Wurzeln der Weinstöcke in der Lage sind, sich ihren Weg durch den Kiesschild zu graben und so von diesen abweisenden Böden zu profitieren.

1963, nachdem sie sich im Besitz eines « Großen aus Spanien », des Duc Del Infantado, eines Generals der spanischen Armee befand, wurde die Domaine Trintaudon in einem stark vernachlässigten Zustand von der Familie Forner erworben. Nach einer ausdauernden Renovierung (Restrukturierung der Weinberge, Ausrüstung der Kellerei. Restaurierung des Schlosses im großbürgerlichen Stil), geht es wieder aufwärts und sie findet ihren alten Glanz wieder. Unter der wissenschaftlichen Autorität von Professor Emile Peynaud, eines anerkannten Spezialisten für Weinbau und Weinbereitung, werden 175 Hektar Weinberge mit den besten Rebsorten neu bepflanzt. 

Im Besitz der ALLIANZ

1986 kommen die Allianz in den Besitz des Gutes, eines der größten Weinberge des Médoc, sowohl was die Ausdehnung als auch die Produktion betrifft (im Schnitt mehr als eine Million Flaschen pro Jahr). Sie setzen auf das hervorragende Potential dank einer überlegten Verwaltung, die sich auf das Expertentum der besten Spezialisten und die Arbeit einer fest zusammenstehenden und effizienten Mannschaft gründet. Seit es übernommen wurde, hat das Gut im Laufe der Jahre einen sehr guten Ruf erworben, der ihm einen Platz unter den besten Crus Bourgeois eingebracht hat.

1994 schließen sich die AGF gemeinsam mit ihrer chilenischen Versicherungsfiliale mit Château Larose Trintaudon zusammen, um im Süden von Santiago Weinberge von ungefähr 100 ha zu bearbeiten, die etwa eine Million Flaschen produzieren.

2007 erwirbt  Château Larose Trintaudon in Arcins, an der Schlösserstraße das Château Arnauld Cru Bourgeois Supérieur Haut-Médoc. Dieser Besitz von 76 Hektar, davon 40 ha Weinberge, produziert ungefähr 250 000 Flaschen pro Jahr. 

 

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